Burger, Fritz · Berlin : Akademische Verlagsgesellschaft Athenaion · leaf 46
hte die Göttin der Schön-heit und glich einem lichten Gotte, der in säulengeschmückten Tempeln und zartbewegten Gestaltenwohnte, dann verschwand sie in den nebelhaften Sphären des Irrationalen, das in der „naivenKunst jugendlicher Zeitalter von dem Rätselhaften des Daseins erzählte und in dem… … Abb. 35. Munch, Frauenpurträt (Photogr. R. Piper & Co.). Gestalt gewann. Dann wurde sie zu einem vielköpfigen Götzen, zu dem der Philister undeitle Gelehrte betete, eine blöde Schranke, die jene enge Welt umgrenzte, in der sich derharmlose Alltag von billiger Schulweisheit spazieren führen…
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